Vorsorgedokumente DOCUPASS

Halten Sie Ihre persönlichen Wünsche für den Ernstfall fest. Unsere Mitarbeitenden beraten und unterstützen Sie beim Ausfüllen der Vorsorgedokumente.
Bild Generationen auf Sofa

Sichere und einfache Gesamtlösung

Unser Vorsorgedossier ist die anerkannte Gesamtlösung für alle Bereiche, die Sie mit einem Vorsorgedokument regeln können.

Docupass

Das Dossier für Ihre persönlichen Vorsorgedokumente.

Von der Patientenverfügung bis zum Testament bietet Ihnen Pro Senectute mit dem DOCUPASS-Vorsorgedossier die anerkannte Gesamtlösung für alle persönlichen Vorsorgedokumente. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Wünsche für den Ernstfall festzuhalten.

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Bestellen Sie Ihren DOCUPASS bequem von zu Hause aus. Sie können diesen auch bei der Geschäftsstelle oder in einer unserer drei Beratungsstellen beziehen.

Docupass-Workshop

Möchten Sie Unterstützung beim Erstellen Ihres persönlichen Vorsorgedossiers? Im Docupass-Workshop werden Sie in einer kleinen Gruppe professionell angeleitet.

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Die einzelnen Dokumente im Docupass:

Meine Bestimmungen für die medizinische Behandlung und Pflege.

Jede urteilsfähige Person kann, wann immer sie möchte, eine Patientenverfügung verfassen. Darin wird festgehalten, wie sie zu medizinischen Behandlungsfragen steht, falls sie ihren Willen eines Tages nicht mehr äussern kann oder nicht mehr über die nötige Urteilsfähigkeit verfügt, um bestimmten Behandlungen zuzustimmen oder sie abzulehnen.

Meine Bestimmungen für Vertretung in persönlichen Belangen, Vermögensangelegenheiten und in Rechtsfällen.

Bei Verlust der Urteilsfähigkeit infolge Unfall oder einer schweren Krankheit bestimmen Sie mit einem Vorsorgeauftrag eine Person Ihres Vertrauens. Diese erledigt Ihre Administration, regelt Ihre Finanzen, vertritt Sie in rechtlichen Angelegenheiten und kümmert sich um Ihr persönliches Wohlergehen. Auch wird mit einem Vorsorgeauftrag ein behördliches Eingreifen weitgehend verhindert.

Meine Bestimmungen für das Sterben und den Tod.

Die Geburt kann niemand beeinflussen, wohl aber das Sterben. Denn jeder Mensch hat das Recht, für sein Lebensende und den Tod Anordnungen zu treffen. Sofern diese Wünsche realisierbar und für das Umfeld zumutbar sind, gelten sie als bindend.

Meine Bestimmungen für meine Hinterlassenschaft.

Was während des Lebens erarbeitet und erhalten wurde, hinterlässt man nicht gerne planlos. Allerdings schafft das Gesetz klare Rahmenbedingungen. Die darin enthaltene sogenannte frei verfügbare Quote öffnet Spielraum für persönliche Wünsche.

Wie verfasse ich ein Testament?

Damit Ihr letzter Wille umgesetzt wird, muss Ihr Testament rechtlich gültig sein. In der Schweiz gibt es zwei rechtlich gültige Testamentsformen.

Das eigenhändige Testament

Das eigenhändige Testament (vgl. ZGB Art. 505) schreiben Sie vom Anfang bis zum Schluss von Hand. Am Ende notieren Sie das Datum und unterschreiben das Dokument.

Prüfen Sie Ihre Sätze sorgfältig, um Missverständnisse zu vermeiden. Unklare Formulierungen können im schlimmsten Fall zu Streit unter den Erben führen. Aussagen wie «Meine Nichte Anna soll das Haus bekommen» lassen sich unterschiedlich interpretieren: Zu welchen Bedingungen kann Anna das Haus übernehmen? Muss sie die anderen Erben auszahlen?

Am besten lassen Sie Ihr Testament von einem Notar, einem Anwalt oder einer anderen Fachperson kontrollieren, um solche Stolpersteine zu vermeiden.

Je nach persönlicher Situation ist es sinnvoll, Ihrem Testament eine ärztliche Bescheinigung Ihrer Urteilsfähigkeit beizulegen. Dies verhindert zum Beispiel bei einer beginnenden Demenz-Erkrankung, dass Ihr Testament aufgrund der Krankheit als ungültig erklärt wird.

Das öffentliche Testament

Das öffentliche Testament (vgl. ZGB Art. 499) verfassen Sie nicht eigenhändig, sondern gemeinsam mit einem Notar oder einer Urkundsperson. Zum Schluss beurkunden der Notar und zwei Zeugen das Testament. Diese Zeugen dürfen weder mit Ihnen verwandt sein noch in Ihrem Testament erwähnt werden.

Die Zeugen bestätigen mit ihrer Unterschrift Ihre Urteilsfähigkeit, ohne den Inhalt des Testaments zu kennen.

Das öffentliche Testament hinterlegen Sie nach Abschluss bei der zuständigen Amtsstelle, zum Beispiel dem Erbschaftsamt, oder bei einem Notariat.

Wo bewahre ich mein eigenhändiges Testament auf?

Grundsätzlich entscheiden Sie selbst, wo Sie Ihr Testament aufbewahren. Damit es nach Ihrem Tod berücksichtigt werden kann, muss es aber gefunden werden.

Auch ein eigenhändiges Testament können Sie zur Aufbewahrung an das zuständige Amt übergeben. Sie können aber auch eine Person Ihres Vertrauens, Ihren Notar, Anwalt oder Ihre Bank bitten, das Testament für Sie aufzubewahren.

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