Porträt René Jaeggi

Pro Senectute ist eine schweizweit tätige Fach- und Dienstleistungsorganisation für Menschen im AHV-Alter. Seit 1919 sind wir die Fachorganisation für Altersfragen im Kanton Luzern.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat ist die Exekutive der Stiftung Pro Senectute Kanton Luzern. Zwei bis drei Mal jährlich kommt der Stiftungsrat zu einer Sitzung zusammen. 

Präsident

Daniel Suter

2013-2020 Direktor Stiftung CAMPUS SURSEE
2002-2011 Direktor Verkehrshaus der Schweiz, Luzern
2000-2002 Direction Marketing der Landesausstellung Expo.02

  • Stiftungsrats-Präsident Danner Stiftung, Erholungshaus Seematt, Eich

 

Mitglieder

Parteisekretär CVP Kanton Luzern

  • Delegierter Raiffeisenbank Luzern
  • Fachstelle für Schuldenfragen Luzern (Patronatskomitee)
  • Präsident Interessengemeinschaft Luzerner Herbstmesse und Märkte (IG LHMM)
  • Präsident Abendgesellschaft Reussbühl Luzern

verschiedene Verwaltungsrats- und Stiftungsmandate

  • Vertreter der Regionalkonferenz Zentralschweiz im Stiftungsrat von Pro Senectute Schweiz
  • Präsident Pensionskasse Caritas
  • Mitglied Verwaltungsrat LU Couture AG
  • Mitglied Verwaltungsrat INVOLVE AG
  • Mitglied Verwaltungsrat WAS Immobilien AG

Geschäftsstellenleiterin Kantonalverband Luzern des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes

  • Ehemalige Gemeinderätin von Schüpfheim
  • Verwaltungsratspräsidentin der Regionalen Wohn- und Pflegezentrum Schüpfheim AG

Leiterin Abteilung Weiterbildung und Beratung an der Pädagogischen Hochschule Zürich

  • Caroline Lanz hat ein breites Netzwerk in der Bildung im Volksschul- und Hochschulbereich.

Ständerat
Spezialist Group Communication bei Swiss Life

  • SWS Medien AG, Willisau (Verwaltungsrat)
  • WAS Wirtschaft Arbeit Soziales, Luzern (Verwaltungsrat)
  • Groupe de réflexion - Groupe Mutuel (Beirat)
  • Comparis.ch (Politischer Beirat)
  • slowUp Seetal (Vorstand)
  • Luzern Diskutiert (Vorstand)
  • Forum Gesundheit Schweiz (Vorstand)
  • FMH Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (Sounding Board, Berater)
  • LUGA Luzern (Patronat)
  • Messe Zukunft Alter (Patronat)
  • Le Théâtre Emmen (Patronat)

Sämtliche Interessensbindungen können hier eingesehen werden.

CEO der Schmid Gruppe Ebikon

  • VR Vizepräsident der Schmid Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften
  • Vizepräsident des zentrumRANFT
  • Mitglied der Steuerkommission juristische Personen Kanton Luzern

Geschichte

Historisches Plakat Pro Senectute

Bild: Otto Baumberger / Museum für Gestaltung, Plakatsammlung © ZHdK

 

 

 

 

Die Geschichte von Pro Senectute

Am 23. Oktober 1917 legen zehn Männer unter dem Patronat der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft den Grundstein für Pro Senectute und gründen die Stiftung Für das Alter. Gemeinsam wollen sie die Lage der überwiegend bedürftigen älteren Menschen in der Schweiz verbessern.

Vor 100 Jahren halten die Gründer in der Stiftungsurkunde folgende Ziele fest:

«In unserem Lande die Teilnahme für Greise beiderlei Geschlechts ohne Unterschied des Bekenntnisses wecken und stärken

Die nötigen Mittel zur Fürsorge für bedürftige Greise und zur Verbesserung ihres Loses sammeln

Alle Bestrebungen zur Förderung der Altersversicherung, und insbesondere auch der gesetzlichen, unterstützen»

Der Beschluss zum Aufbau von kantonalen Organisationen wird schnell umgesetzt. Bereits 1920 haben elf Kantone in allen Gemeinden einen Ortsvertreter vor Ort. Diese verteilen die gesammelten Spenden an die bedürftigen älteren Menschen in der Region.

Die ersten Schritte in Richtung AHV

Im Dezember 1925 stimmt das Volk einer Änderung der Bundesverfassung zu, die den Bund zu einer Alters- und Hinterlassenenversicherung verpflichtet. Der erste wichtige Schritt zur Entwicklung einer gesetzlichen Altersvorsorge ist getan. Bis zur Umsetzung der AHV 1947 ändert sich die Lage der älteren Bevölkerung allerdings nicht.

Um die vielen Unterstützungsgesuche erfüllen zu können, erhalten wir ab 1928 jährliche Zuschüsse aus der Bundeskasse.

Die ersten Renten werden ausbezahlt

Die ersten Vorschläge zur Umsetzung einer eidgenössischen AHV lehnt das Stimmvolk ab.

In der Zeit des Zweiten Weltkriegs kommt die Idee auf, die kriegsbedingte Lohn- und Verdienstersatzordnung in eine Altersversicherung umzuwandeln. Dieser Vorschlag findet grosse Zustimmung.

Im Juli 1947 wird das Bundesgesetz zur AHV vom Schweizer Stimmvolk bestätigt. Die ersten Renten sind bescheiden und genügen selten, um den Lebensunterhalt zu decken. Viele Seniorinnen und Senioren sind weiterhin auf unsere Unterstützung angewiesen.

Geld allein macht nicht glücklich

Mit der Entschärfung der finanziellen Notlage der älteren Bevölkerung rücken andere Sorgen in den Vordergrund. Ab den 50er-Jahren können wir uns zunehmend um das seelische Wohl der Schweizer Seniorinnen und Senioren kümmern. In den Kantonalorganisationen bauen wir mit der Einführung des Hauspflegedienstes unseren Einsatzbereich aus. Bald öffnen die ersten Beratungsstellen für Betagte ihre Türen. In den folgenden Jahren können wir unser Angebot stetig ausbauen.

Ende der 50er-Jahre haben wir uns als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die Betreuung von älteren Menschen etabliert.

Wir sind zwar alt, aber haben noch viel vor

Auch heute noch engagiert sich Pro Senectute für verlässliche Sozialwerke. Unser Ziel bleibt auch für die nächsten 100 Jahre: Ältere Menschen unterstützen, damit sie so lange wie möglich selbstbestimmt leben können.

Wir tun dies mit bedarfsgerechten Angeboten, die dem demografischen Trend und technologischen Entwicklungen Rechnung tragen. Und wir engagieren uns für eine Schweiz, in der alle Generationen friedlich und solidarisch miteinander leben können.